Integrale Sicherheitstechnik

Sicherheitstechnik schützt Menschenleben und Sachwerte. Als Planungsbüro für integrale Sicherheitstechnik entwickeln wir normkonforme Konzepte für Brandmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Fluchtwegsysteme. Unsere Fachplanung berücksichtigt die besonderen Anforderungen der österreichischen und europäischen Vorschriften.

Sicherheit beginnt in der Planung

Die Grundlage jeder Sicherheitsanlage ist ein durchdachtes Konzept. Bereits in der Vorentwurfsphase analysieren wir die Schutzziele, bewerten Risiken und entwickeln ein Sicherheitskonzept, das alle relevanten Gefahrenszenarien abdeckt. Dabei arbeiten wir eng mit Brandschutzplanern, Behörden und Versicherungen zusammen, um eine abgestimmte Lösung zu erzielen. Unser integrativer Planungsansatz verbindet einzelne Sicherheitsgewerke zu einem zusammenhängenden System: Die Brandmeldeanlage löst automatisch die Entrauchung und Notbeleuchtung aus, die Zutrittskontrolle steuert Fluchtwegtüren an und die Videoüberwachung dokumentiert sicherheitsrelevante Ereignisse. Diese gewerkeübergreifende Integration erfordert eine sorgfältige Schnittstellenplanung, die wir als Elektrofachplaner koordinieren.

Anlagentypen & Planungsleistungen

  • Brandmeldeanlagen (BMA): Wir planen Brandmeldeanlagen nach der TRVB 123 S und der ÖNORM F 3070. Von der Melderauswahl und -positionierung über die Alarmierungsorganisation bis zur Feuerwehrschnittstelle decken wir alle Planungsaspekte ab. Besonderes Augenmerk legen wir auf Ansaugrauchmelder in schwer zugänglichen Bereichen und Linearmelder in Tiefgaragen.
  • Einbruchmeldeanlagen (EMA): Auf Basis der ÖNORM EN 50131-Reihe planen wir Einbruchmeldeanlagen in den Sicherheitsgraden 1 bis 4. Die Wahl der Detektoren, Übertragungseinrichtungen und Interventionskonzepte stimmen wir mit den Versicherungsanforderungen ab.
  • Zutrittskontrolle: Moderne Zutrittskontrollsysteme verbinden Sicherheit mit Komfort. Wir planen kartenbasierte, biometrische und mobile Zutrittslösungen, die sich in die Gebäudeautomation und Zeiterfassung integrieren lassen.
  • Videoüberwachung: Die Planung von Videoüberwachungsanlagen erfordert neben technischem Know-how auch rechtliche Kompetenz. Wir berücksichtigen die DSGVO-Anforderungen, führen die Datenschutz-Folgenabschätzung durch und dokumentieren die Verhältnismäßigkeit der Überwachungsmaßnahmen.
  • Fluchtwegsysteme: Dynamische Fluchtweglenkung, elektromagnetische Feststellanlagen und Sprachalarmierungssysteme (SAA) planen wir als integralen Bestandteil des Sicherheitskonzepts.

Normen & Vorschriften

Die Planung von Sicherheitstechnik unterliegt strengen normativen Anforderungen. In Österreich sind die TRVB (Technische Richtlinien Vorbeugender Brandschutz) zentrale Planungsgrundlagen: Die TRVB 123 S regelt Brandmeldeanlagen, die TRVB 151 S Rauchabzugsanlagen und die TRVB 134 S elektrische Anlagen in Gebäuden mit erhöhter Brandgefahr. Die OIB-Richtlinien, insbesondere OIB-RL 2 (Brandschutz) und OIB-RL 2.3 (Brandschutz bei Garagen und Parkdecks), bilden die bautechnische Grundlage. Für Einbruchmeldeanlagen gelten die ÖNORM EN 50131-Reihe und die VSÖ-Richtlinien der Versicherungen. Videoüberwachungsanlagen planen wir unter strikter Einhaltung der DSGVO und des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG). Im gesamten DACH-Raum passen wir unsere Planung an die jeweiligen nationalen Vorschriften an -- in Deutschland etwa DIN 14675 für BMA und in der Schweiz die VKF-Brandschutzvorschriften.

Häufig gestellte Fragen

Was umfasst die Planung einer Brandmeldeanlage (BMA) in Österreich?

Die BMA-Planung erfolgt nach TRVB 123 S und umfasst das Brandschutzkonzept, die Festlegung der Überwachungsbereiche, die Auswahl der Meldertypen (optisch, thermisch, Mehrkriterien) sowie die Alarmierungs- und Ansteuerungsmatrix. Wir erstellen die Meldergruppierung, die Leitungsführungspläne und stimmen das Konzept mit der Brandschutzbehörde und der Feuerwehr ab.

Planen Sie auch Einbruchmeldeanlagen (EMA)?

Ja, wir planen Einbruchmeldeanlagen nach OVE-Richtlinie R 2 und den einschlägigen europäischen Normen der Reihe ÖNORM EN 50131. Die Planung umfasst die Risikoanalyse, die Definition der Sicherungsbereiche und Meldelinien, die Auswahl der Detektionstechnik sowie die Anbindung an eine Alarmempfangsstelle oder Sicherheitsleitstelle.

Wie stellen Sie die DSGVO-Konformität bei Videoüberwachung sicher?

Bei der Planung von Videoüberwachungsanlagen berücksichtigen wir die Anforderungen der DSGVO und des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG). Wir definieren die Kamerastandorte so, dass nur die notwendigen Bereiche erfasst werden, spezifizieren Privacy-Masking für öffentliche Wege und dokumentieren die Rechtsgrundlage sowie die erforderliche Datenschutz-Folgenabschätzung.

Können Sie auch Zutrittskontrollsysteme planen?

Wir planen Zutrittskontrollsysteme von der Bedarfsanalyse über die Türhierarchie bis zur Auswahl der Identifikationstechnik (RFID, Biometrie, PIN). Unsere Planung umfasst die Spezifikation der Zutrittsleser, Türöffner und Schleusensteuerungen sowie die Integration in die Gebäudeautomation und das Sicherheitsleitsystem.

Wie stimmen Sie die verschiedenen Sicherheitsgewerke aufeinander ab?

In unserer integrierten Sicherheitsplanung koordinieren wir BMA, EMA, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle zu einem schlüssigen Gesamtkonzept. Wir definieren die Wechselwirkungen - beispielsweise automatische Türöffnung im Brandfall oder Kameraaufschaltung bei Alarmauslösung - und spezifizieren die zentrale Managementplattform für den Betrieb aller Sicherheitsanlagen.

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